Verhalten

Der typische Einzelgänger

Der Hamster ist ein typischer Einzelgänger und mag keine Gesellschaft. Er kommuniziert daher nicht so viel wie andere Tierarten, die in Gruppen leben und sich untereinander verständigen müssen. Gesellig ist er lediglich zur Paarungszeit. Sonst gehen sich Männchen und Weibchen aus dem Wege. Begegnen sie sich doch einmal, kann es zu Kämpfen zwischen ihnen kommen.

Ein echter Wühler

Der Kleinnager gehört nach der biologischen Klassifikation zur Unterfamilie der Wühler: So buddelt er für sein Leben gern. Hamster, die in der Wildnis leben, legen weitläufige unterirdische Baue an. Hamster in menschlicher Obhut lieben es, regelmäßig in ihrer Einstreu oder einer Schale mit Sand zu graben.

Ohne Vorrat geht nichts

Ein Hamster betreibt Vorratswirtschaft: So legt er in seinem Bau für schlechte Zeiten einen ansehnlichen Futtervorrat an. Auch Heimtier-Hamster tun dies, was zur Folge hat, dass man den Inhalt des Futternapfes häufig komplett in seinem Schlafhäuschen wiederfindet.

Einmal kopfüber von der Decke hängen

Ein Hamster hat kräftige Gliedmaßen und kann vortrefflich klettern. Seine Halter erfreut der kleine Nager daher beinahe täglich durch geschicktes Hochklettern an den Gitterstäben seines Käfigs – sein Ziel: anschließend kopfüber von der Käfigdecke hängen zu können.

Auf den Duft kommt es an

Für „seinen Menschen“ ist es ferner hilfreich, zu wissen, dass ein Hamster unbedingt sein Revier markieren muss. Das erfolgt bei ihm mittels eines Sekretes aus einer Duftdrüse, welche sich an seinen Flanken befindet. Wenn sich zwei Artgenossen begegnen, beschnüffeln sie sich ausgiebig – sie beginnen dabei am Hinterteil oder an den Flanken. Auf diese Weise verschaffen sie sich einen genauen Eindruck von anderen. Das ist besonders bei der Partnerwahl sowie Paarung von Bedeutung. Aber auch von „seinem Menschen“ macht sich der mäuseähnliche Nager ein ganz genaues Duftbild. So reagiert er etwa auf frisch gewaschene Hände völlig anders als auf Hände, die zuvor das Futter für ihn vorbereitet haben.

Fremde Gerüche sorgen für Unbehagen

Auf fremde Gerüche – egal ob von einem Eindringling in seinem Revier oder den Bratenduft aus der Küche – reagiert der Hamster oftmals mit Unbehagen. Dies äußert sich darin, dass sie entweder die Flucht ergreifen, aggressiv werden oder sogar beißen.

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