Es ist genauso wie beim Partner oder der Familie: Damit sich unser neuer Freund – der Hamster – daheim rundherum wohlfühlt, braucht er unser Verständnis für sein Wesen sowie seine Eigenarten. Auch wenn Hamster recht kleine Tiere sind, und es vielleicht zunächst den Anschein macht, dass sie pflegeleicht sind, haben sie ganz spezielle Bedürfnisse. Diese sollten die Halter solch eines kleinen Nagers kennen und Zeit seines Lebens berücksichtigen. So ein Hamsterleben dauert immerhin zwischen circa zwei bis vier Jahren.

Auch Hamster brauchen unser Verständnis für ihre Eigenarten. Foto: Jannes Pockele
Hamster lieben die Nacht und wenig Körperkontakt
Bevor ein Hamster zum neuen Familienmitglied wird, sollten sich alle darüber klar sein, dass er kein ausgesprochenes „Kindertier“ ist. Einerseits ist der Kleinnager eher zart gebaut und andererseits lässt er sich nicht gerne anfassen, streicheln oder hochheben. Ferner sind die possierlichen Wühler dämmerungs- und nachtaktiv: Gegen 22 Uhr – wenn andere schlafen gehen -, beginnt für sie der „Tag“. Anschließend sind sie bis circa sechs Uhr auf den Beinen und rumoren dann mitunter lautstark in ihrem Zuhause herum. Sie eignen sich daher eher zum Beobachten. Allerdings bringen Kinder erst im Alter von acht bis zehn Jahren genügend Verständnis für die Bedürfnisse des Hamsters auf. Für Kinder unter acht Jahren ist dieses Haustier eher ungeeignet.
