Abschied vom Hamster

Im Vergleich zu anderen Haustieren wie beispielsweise Hund, Katze oder Meerschweinchen haben Hamster nur eine kurze Lebenserwartung von zwei bis vier Jahren, selbst bei optimaler Pflege.
Bei manchen dieser kleinen Nager zeigen sich schon mit eineinhalb Jahren Alterserscheinungen, während andere bis zu ihrem Tod gesund, aktiv und fit bleiben.
Hamster-Senioren benötigen ein vitamreicheres Futter, fressen weniger, schlafen länger, ihre Bewegungen sind verlangsamt und das Fell büßt seinen seidigen Glanz ein. Das Ruhebedürfnis älterer Tiere steigt und verlangt vom Halter besondere Rücksichtnahme.


Häufig versterben alte Hamster im Schlaf, unheilbar kranke Tiere werden vom Tierarzt eingeschläfert, damit sie nicht leiden. Für Kinder ist der Verlust des geliebten Haustiers oft die erste Konfrontation mit dem Tod. Und Abschiednehmen will gelernt sein. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind, zeigen Sie Verständnis und nehmen Sie dessen Trauer ernst. Vermeiden Sie, die aufgewühlten Gefühle zu ignorieren, zu banalisieren oder zu bagatellisieren. Für Ihr Kind ist ein „Freund“ verstorben, der es eine lange Zeit begleitet hat.
Ein Beerdigungs-Ritual kann bei der Trauerbewältigung hilfreich sein. Bestatten Sie den Hamster in einer ausgeschmückten Box oder einem selbstgebastelten Karton und legen Sie ein kleines Grab an. Das hilft ihrem Kind die Trauer zu bewältigen. Überstürzen Sie auch nicht die Anschaffung eines neuen Hamsters, denn Lebewesen sind nicht austauschbar. Warten Sie auf ein Signal des Kindes, wenn es den Trauerprozess abgeschlossen hat, und emotional bereit ist, eine neue Bindung zu einem Haustier einzugehen.

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